Logo Cinema! Italia! Header

Termine und Städte

 

IL BENE COMUNE

Gut für alle

Regie: Rocco Papaleo
Drehbuch: Valter Lupo, Rocco Papaleo
Kamera: Diego Indraccolo
Schnitt: Mirko Platania
Ausstattung: Sonia Peng
Musik: Michele Braga
Produktion: Roberto Sessa, Carlo Pentesilli, Rocco Papaleo, Ludovico Cantisani, für Picomedia, Less is More, Piperfilm
Mit Claudia Pandolfi, Rocco Papaleo, Teresa Saponangelo, Vanessa Scalera, Andrea Fuorto

Italien 2025
103 Min., OmU

In den Bergen des südlichen Apennins steht der älteste Baum Europas, eine über 1200 Jahre alte Loricato-Kiefer. Eine ungewöhnliche Wandergruppe macht sich auf den Weg zu diesem einzigartigen Naturdenkmal: Da ist der etwas mürrische Touristenführer und Ex-Soldat Biagio, sein junger unbedarfter Neffe Luciano und die exzentrische Schauspielerin Raffaela, die einen Theater-Workshop in einem Frauengefängnis leitet. Im Schlepptau hat Raffaela vier Teilnehmerinnen ihres Kurses, die nur noch eine kurze Reststrafe abzusitzen haben. Für diese vier Frauen soll die anstrengende Wanderung eine Art Motivationstrip für die Freiheit werden. Doch alle Beteiligten kämpfen vor allem mit ihren persönlichen Problemen. Schon bald kommt es zu Spannungen und unvorhergesehenen Ereignissen…

Cinema!Italia! Cinema!Italia!

Cinema!Italia! Cinema!Italia!

Regisseur Rocco Papaleo schickt sein bunt gemischtes Figuren-Ensemble auf eine ebenso unterhaltsame wie abenteuerliche Reise zu der berühmten Kiefer als Symbol von Resilienz und Widerstandskraft – und damit auch zu sich selbst. Gedreht wurde in der atemberaubenden Berglandschaft des Naturparks Pollino zwischen Kalabrien und der Basilicata.

Das Filmemachen begeistert mich, und insbesondere Il bene comune ist ein ehrgeiziges Projekt, da es darauf abzielt, zu vermitteln, wie wichtig es ist, uns alle als gleichwertig anzusehen, allein schon aufgrund der Tatsache, dass wir Menschen sind. Ich habe mir Figuren ausgedacht, die an verschiedenen Ufern leben und Brücken bauen, um zueinander zu gelangen, mit Reisen in ihre Gegenwart und in ihre Geschichten. Die Landschaft des Pollino-Massivs in Kalabrien bildet den Hintergrund für diesen Weg, und die dortige Loricato-Kiefer, der älteste Baum Europas, ist ein Symbol für Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Wie immer in meinen Filmen hat die Erzählung einen starken musikalischen, humoristischen und – wenn ich das sagen darf – poetischen Charakter. Das Hauptziel dieses Films war es, die Grenzen zu erkunden, die es zu überwinden gilt, um sich wieder zu finden – zwischen verschiedenen Kulturen, verschiedenen Lebensumständen – und da es sich letztlich auch um einen Unterhaltungsfilm handelt, die Schnittstelle zwischen meinem Geschmack und dem des Publikums zu finden.
Rocco Papaleo

Mit wunderbaren Schauspielerinnen wie Claudia Pandolfi, Vanessa Scalera und Teresa Saponangelo erzählt Rocco Papaleo eine Geschichte von Widerstandsfähigkeit und Gemeinsamkeit. Ein originelles und poetisches Werk zwischen Jazz und Theater, Humor und Melancholie, kindlicher Verzauberung und tausendjähriger Weisheit, Gegenwart und Vergangenheit. Vielleicht der bisher schönste Film von Papaleo, der hier in die wilde und überwältigende Natur der Basilicata zurückkehrt, einem Land, das man unbedingt zu Fuß durchqueren muss, um den ausgetrockneten und rauen Boden unter den Füßen zu spüren.
Carola Proto, Coming Soon.it

Rocco Papaleo (* 1958 in Lauria) begann seine Karriere als Theaterschauspieler. Ab den 90er-Jahren trat er in zahlreichen Filmen und Fernsehserien auf und arbeitete mit bedeutenden Regisseuren wie Mario Monicelli, Michele Placido, Giovanni Veronesi, Paolo Virzì, Matteo Garrone und Francesca Archibugi. Sein Regiedebut Basilicata Coast to Coast lief 2011 bei „Cinema Italia“. Es folgten Una piccola impresa meridionale (2013), Onda su onda (2016), Scordato (2023) und Il bene comune (2026).

Plakat

Unsere Filme in Mannheim:

TRE CIOTOLE - Drei Abschiede

COME TI MUOVI, SBAGLI - Immer verkehrt

GIOIA MIA - Mein Sommer mit Nonna

LA VITA DA GRANDI - Das Leben als Erwachsene

IL BENE COMUNE - Gut für alle

GRUPPO DI FAMIGLIA IN UN INTERNO - Gewalt und Leidenschaft