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COME TI MUOVI, SBAGLIImmer verkehrtRegie: Gianni Di Gregorio Italien 2025 Der 75jährige Gianni genießt seinen komfortablen Ruhestand. Doch das Dolce vita des ehemaligen Lehrers wird abrupt gestört, als plötzlich seine Tochter Sofia vor der Tür steht, im Gepäck eine handfeste Ehekrise und zwei lebhafte Enkelkinder. Die drei ziehen bei ihm ein und stellen Giannis Leben völlig auf den Kopf. Zudem meldet seine langjährige Freundin Giovanna ihre Ansprüche an. Und dann unternimmt auch noch Sofias deutscher Ehemann Helmut reumütig einen 1500 km langen Fußmarsch von Heidelberg nach Rom, um seine Frau zurückzugewinnen. Wird es Gianni gelingen, in all dem Trubel den Überblick zu behalten? Eine neue charmante und leichtfüßige Komödie von und mit Gianni Di Gregorio, dem ungewöhnlichsten Multitalent des italienischen Kinos, der erst im Alter von 60 Jahren mit seinem vielumjubelten Regiedebut „Das Gastmahl im August“ (2008) durchstartete, stets als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in einer Person. Ein überraschender Besetzungscoup ist der deutsche Film- und Serienstar Tom Wlaschiha („Game of Thrones“, „Schwarzes Gold“) als Sofias untreuer Ehemann.
Es gibt eine Sache, auf die wir Menschen offenbar nicht verzichten können: die Familie. Was gibt es denn Schöneres als die Familie? Und was gibt es Anstrengenderes als die Familie mit ihrer unermesslichen Last an Liebe, die jeden persönlichen Ehrgeiz, jede Sehnsucht nach Freiheit und Frieden erdrückt? Dieser Film ist der Familie gewidmet und damit der Liebe, dieser Kraft, die uns Dinge tun lässt, von denen wir nie geglaubt hätten, dass wir sie tun könnten, und die uns gleichzeitig zu fleißigen Ameisen, aber auch zu epischen Heldinnen und Helden macht.
Das Kino von Gianni Di Gregorio strahlt eine verloren gegangene Freundlichkeit aus. Seine Filmfiguren sind eingebettet in die Orte und Plätze Roms, ein bisschen wie Jacques Tati in Paris. Im Geplauder mit Freunden an der Bar oder Spaziergängen durch die Stadt, wo es unerwartete Begegnungen geben kann, versucht Di Gregorio, die volkstümliche, echte und halbverschüttete Seele der Stadt wiederzufinden. Aber es gibt eine neue Wendung in Di Gregorios Kino, und das ist die Nebenhandlung um Helmuts langen Fußweg von Deutschland nach Rom, damit ihm Sofia verzeiht. Ein absurd abenteuerliches Unternehmen, wie inspiriert vom deutschen Regisseur Werner Herzog, der 1974 von München nach Paris zu seiner Mentorin Lotte Eisner wanderte. Und auch die Begegnung des Mannes in den Bergen mit einem Wolf, der fortan sein Begleiter wird, wirkt wie ein Fragment aus einem Herzog-Film. Gianni Di Gregorio (*1949 in Rom). Er begann als Theaterdarsteller und gab 2008 sein Regiedebüt im Kino mit der Komödie Pranzo di ferragosto, mit der er den David di Donatello gewann. Es folgten Gianni e le donne (2010), Buoni a nulla (2014), Lontano lontano (2019), Astolfo (2022) und Come ti muovi, sbagli (2025). Unsere Filme in Lübeck:COME TI MUOVI, SBAGLI - Immer verkehrt GIOIA MIA - Mein Sommer mit Nonna |