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NOTTURNO BUSNACHTBUSFranz, Ex-Philosophiestudent und unverbesserlicher Pokerspieler, verdient seinen Lebensunterhalt als Busfahrer. Eines Nachts steigt Leila in seinen Bus ein: die geheimnisvolle Rothaarige schlägt sich mit kleinen Diebstählen und Lügen durchs Leben. Nachdem sie durch Zufall in den Besitz eines Koffers voll Geld und eines wichtigen Mikrochips gelangt ist, gerät sie ins Visier von gefährlichen Kriminellen. Der eigentlich eher phlegmatische Franz lässt sich von Leila einspannen. Zusammen werden sie in eine Reihe von gefährlichen und grotesken Abenteuern verwickelt... Regie: Davide Marengo Italien 2007 Der Roman von Giampiero Rigosi stellte einen sehr guten Ausgangspunkt für das Drehbuch dar, denn im Roman sind bereits die verschiedensten Genres und Figuren miteinander vermischt, so wie ich auch den Film inszeniert habe. Die Schauspieler sehr waren begeistert von der Möglichkeit, Rollen zu spielen, die anders waren als die üblichen. Ihr Enthusiasmus hat mich als Regisseur selbstverständlich sehr angeregt. In der römischen Vorstadt haben wir entdeckt, dass dort sehr interessante Schauplätze zu finden sind, um eine Metropole zu kreieren, die nicht unbedingt als eine italienische Großstadt erkennbar ist. Alles in in einer Nacht: Begegnung, Abenteuer, Verfolgungsjagd und das Verschwinden eines Mikrochips, der einen sehr mächtigen Mann ruinieren könnte. Basierend auf dem Roman von Giampiero Rigosi ist Notturno Bus eine ungewöhnliche Komödie, die zugleich witzig, schnell und ein auch wenig romantisch ist und auf eine ganz neue Art und Weise einige der besten italienischen Schauspieler besetzt. Die immer wieder gelobte „commedia all’italiana“ ist durch verschiedene Phasen in all diesen Jahren gegangen. Der gelungene Notturno Bus gehört zu einem neuen Genre der Komödie, irgendwie amerikanisch- lässig, in der sich das Leben der letzten Jahre mit einem Touch Leichtigkeit, einem Touch vitalen Humors, einem kräftigen Schuss Thriller und schließlich wie immer mit einer Prise Liebe widerspiegelt. Ein aufregender Film im Stil à la Tarantino, der sein Vorbild nicht einfach nachahmt, sondern es mit kluger Ironie neu interpretiert. Und das auf ganz einfache Weise, dank eines brillanten Stils und hervorragender Akteure. Der junge Regisseur Marengo liebt offensichtlich seine Schauspieler: Valerio Mastandrea ist ein unvergesslicher Loser und die schönen Augen Giovanna Mezzogiornos prägen den ganzen Film. Welcome back, italienischer Film. Davide Marengo wurde 1972 in Neapel geboren. Er hat Werbespots, Musikvideos und Dokumentarfilme gedreht, u.a. „Craj“, der sich mit der Volksmusik in Apulien befasst. Filmographie: Notturno bus (2007). |