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LE CONSEGUENZE DELL´AMORE - Die Folgen der Liebe

Ein distinguierter und elegant gekleideter Herr, Titta di Girolamo, lebt bereits seit acht Jahren in einem noblen Hotel eines kleinen Ortes der italienischen Schweiz. Für die Angestellten ein mysteriöser Gast ohne sichtbare Gefühle, dessen Leben nur zwischen Foyer und Bar des Hotels stattzufinden scheint. Unbemerkt für sie geht Titta jedoch diskreten Geschäften nach. Und so würde es vermutlich auch weitergehen, wenn bei ihm nicht doch Gefühle erwachen würden.

Regie: Paolo Sorrentino
Drehbuch: Paolo Sorrentino
Kamera: Luca Bigazzi
Produktion: Domenico Procacci, Nicola Giuliano, Francesca Cima, Angelo Curti für Fandango und Indigo Film
Darsteller: Toni Servillo (Titta Di Girolamo), Olivia Magnani (Sofia), Adriano Giannini, Raffaele Pisu, Angela Goodwin, Diego Ribon, Giselda Volodi

Italien 2004
100 Minuten, OmdtU

Im Rahmen meiner Arbeit halte ich mich stets in Hotels auf, und durch das Beobachten des Hotelalltags kam ich auf die Idee, einen Film über diesen Ort außerhalb von Zeit und Raum zu machen. Mich fasziniert der "Kosmos", dem man im Hotel begegnet. Wie in Flughäfen und Bahnhöfen finden wir ein beständiges Universum vor, das sich jedoch gleichzeitig in stetiger Bewegung befindet. Hier begegnen wir Titta, auf den ersten Blick ein "Mann ohne Eigenschaften", der in Erwartung eines nicht näher bestimmten Ereignisses zurückgezogen in einem Schweizer Hotel lebt. Im Laufe der Geschichte gibt er schließlich eine Reihe von Geheimnissen preis und offenbart diverse Zugehörigkeiten und emotionale Verwicklungen, die aus meinem Film einen "Seelenthriller" machen.
Paolo Sorrentino

Nach seinem Debütfilm Un uomo in più zeichnet Paolo Sorrentino mit LE CONSEGUENZE DELL´AMORE für einen zweiten außergewöhnlichen Film verantwortlich, einen "Noir" mit einem heute selten anzutreffenden moralischen Anspruch; es ist die Geschichte eines Mannes, der irgendwie nicht wirklich da ist und in einer Sinnkrise steckt. Der Stil des Regisseurs ist meisterlich, und die Erzählung lebt von Momenten der Stille, von verschiedenen Stimmungen und Blicken, die wie in einer "psychologischen Zeitlupe" vorgeführt werden. Toni Servillo ist ganz einfach großartig: Ohne eine Bewegung drückt er alles und mehr aus, er ist wahrhaftig ein Gepeinigter.
Maurizio Porro, Corriere della Sera

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